• Der Kongress hat getagt

    Rund 400 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der braunschweigischen Landeskirche haben erstmals bei einem Kongress über die Zukunft ihrer Arbeit beraten.

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Das Gelingen im Blick

Mit Referenten aus ganz Deutschland haben rund 400 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der braunschweigischen Landeskirche erstmals bei einem Kongress über die Zukunft ihrer Arbeit beraten. Die Situation der rund 390 Gemeinden sei sehr unterschiedlich und umfasse Universitäts- und Industriestandorte ebenso wie strukturschwache Regionen und Naherholungsgebiete, sagte Landesbischof Christoph Meyns. Für die Kirchengemeinden gebe es daher nicht "die eine Lösung".

Sie sollten jedoch stärker das Gelingende und gute Miteinander von Menschen in den Blick nehmen, forderte Meyns. "Mir scheint, dass wir zu schnell die Resignation Macht über uns gewinnen lassen." Dabei würden gute und Mut machende Ideen leicht übersehen. Der Braunschweiger Kongress "Gemeinde.Wir" umfasste sechs Foren und 33 Workshops, die in den Innenstadtkirchen und im Theologischen Zentrum stattfanden.

Dabei war auch die aktuelle Flüchtlingskrise Thema. Die Diakonie-Referentin Mareike Hergesell aus Hannover rief dazu auf, den Geflohenen auf Augenhöhe zu begegnen. "Wir dürfen den Flüchtlingen nicht nur eine Opferrolle zuschreiben." Sie seien in erster Linie Menschen mit einer Geschichte. Die Helfer sollten daher zunächst nach den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen fragen.

In weiteren Foren und Workshops berieten die Teilnehmenden über neue Räume für Begegnungen oder die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen in Leitungspositionen und spirituelle Gottesdienstformen. (epd)

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